Streichfette im Test: Zwei Butter-Alternativen schmieren ab

Am 12.05.2020 veröffentlicht

Was kommt bei Ihnen aufs Brot – die echte Butter oder eine der streichzarten Alternativen, also die Kombination aus Butter und Pflanzenöl? Die Stiftung Warentest hat 23 dieser sogenannten Streichfette unter die Lupe genommen und geprüft, was da eigentlich so drin ist. 

Das Ergebnis ist erfreulich: 14 von 23 Streichfetten sind "gut", und viele davon sind für wenig Geld zum Preis von 1,29 Euro pro 250-Gramm-Becher zu haben.

Vier sind jedoch nur ausreichend: Zwei davon enthalten mehr umstrittenes Palmfett als Rapsöl und Milchfett zusammen und wiesen außerdem noch erhöhte Schadstoffwerte in Form von 3-MCPD-Estern auf. Diese entstehen beim Raffinieren von Fetten und Ölen und gelten in sehr hohen Dosen als möglicherweise krebserregend ("Rama mit Butter" und "Botterram").

Das sind die Gewinner

Im Test vorn liegen "Die Streichzarte" von Weihenstephan für 1,59 Euro pro 250 Gramm ("gut", Gesamtnote 1,8). Dicht gefolgt von "Kærgården - das Original" von Arla ("gut", 2,0; 2,19 Euro).  Aber auch bei der "Streichzart" von Meggle darf zugegriffen werden ("gut", 2,1; 1,89 Euro). Alle drei können vor allem auch bei der Sensorik (Aussehen, Textur, Geruch und Geschmack) punkten und erhalten an dieser Stelle ein "sehr gut".

Günstiger, aber immer noch "gut" sind die Schmierstoffe "Milfina Streichfein" und "Ja Streichfein" von Aldi Süd, beziehungsweise Rewe (beide Note 2,2; 1,29 Euro).

 

Quelle: Stiftung Warentest

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