Citybahn Wiesbaden: Streit um Millionen-Projekt

Am 14.06.2018 veröffentlicht

Es wird heftig gestritten und zwar wegen der geplanten Citybahn, die zwischen Wiesbaden und Mainz verlaufen soll. Die Stadtbahn ist ein kostspieliges Millionen-Projekt. 2022 soll die Citybahn dann in Betrieb gehen.

Das Thema Citybahn weckt Emotionen in der Landeshauptstadt. Gegner befürchten unter anderem einen Verkehrskollaps. Beispiel die Biebricher Allee. Denn sollte die Citybahn darauf fahren, wäre anstatt bisher zwei nur noch eine Spur befahrbar. Die Bürgerbewegung "Busse statt Citybahn" macht regelmäßig auf dem Markplatz gegen das Bauvorhaben mobil und sammelt fleißig Unterschriften.

300 Millionen Euro kostet das Bauprojekt

Die Projektverantwortlichen sehen vielmehr den Vorteil der Citybahn. Aus ihrer Sicht bewirkt sie anstatt verstopfter Straßen das Gegenteil - nämlich leere Straßen. Die Stadtbahn soll Wiesbaden mit Mainz verbinden und dazu von der Hochschule Rhein-Main, am Wiesbadener Hauptbahnhof vorbei, nach Biebrich und schließlich in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt führen. Später soll sie auch noch bis nach Bad Schwalbach gehen.

Rund 300 Millionen Euro sind für den Bau angesetzt, 19 soll die Stadt Wiesbaden selbst zahlen, den Rest das Land und der Bund. Im kommenden Jahr soll die Genehmigungsplanung abgeschlossen sein. RTL Hessen-Reporter Lucas Reichmann hat sich sowohl mit Befürworten als auch mit Gegnern der Citybahn getroffen. Weitere Informationen zum Bauprojekt gibt es hier:

Hier finden Sie die Website der Citybahn. 

Bürgerinitiative "Busse statt Citybahn"

Bürgerinitiative "Mitbestimmung Citybahn"

Bürgerinitiative "Pro Citybahn"

 

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