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In kleinen Schritten: Inklusion an hessischen Schulen kommt voran

Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung an Regelschulen kommt in Hessen nach einer Studie etwas voran. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie zur Inklusion der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh hervor.

Laut Studie besuchten 4,06 Prozent aller Schüler im Land im Schuljahr 2016/17 eine separate Förderschule. Im Schuljahr 2008/09 waren es noch 4,31 Prozent. Hessen liegt mit der Entwicklung im bundesweiten Ranking etwas unter dem Bundesdurchschnitt (4,34 Prozent).

Deutschland ist der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2009 beigetreten. Darin verpflichten sich die Staaten, dass "Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden". Bei speziellem Förderbedarf wird unterschieden etwa nach Schülern mit Lernschwierigkeiten, mit geistigen oder körperlichen Handicaps oder auch Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung.

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