Exotik für den Gaumen: Insekten als Delikatesse im Supermarktregal in Kassel

Am 29.03.2019 veröffentlicht

Was in Asien, Südamerika und Afrika schon längst normal ist, wird bei uns gerade erst salonfähig. Seit rund einem Jahr dürfen Insekten offiziell als Lebensmittel verkauft werden, als nachhaltige Alternative zu Fleisch.

Daniel Henkel und Felix Pembaur sind bei einer Kasseler Supermarkt-Kette für neue Trends zuständig, und die sollen beim Kunden punkten. Insekten als Delikatesse, das ist was ganz besonderes in den Regalen. Es gibt tatsächlich Vorteile: Wenn man an die Produktion von Rind oder Schwein denkt, dann ist das ein enormer Ressourcen-Bedarf, der dahinter steckt. Um ein Kilo Rind zu produzieren, braucht man gut 20 Kilo Futter, für ein Kilo Insekten braucht man etwa zwei Kilo Futter. Und in den Insekten stecken viele Proteine und Vitamin B12.

Nachhaltigkeit ist in Mode

Daniel Henkel ist optimistisch, dass es die Insekten auf den Speiseplan der Hessen schaffen. Gerade junge Menschen beschäftigen sich vermehrt mit Nachhaltigkeit. Sie nehmen aus Auslandsreisen Eindrücke mit nach Deutschland. Seit rund einem Jahr dürfen Insekten offiziell als Lebensmittel verkauft werden, als nachhaltige Alternative zu Fleisch. Ein Trend, der immer mehr in den Vordergrund rückt und von dem wir sicherlich noch mehr hören werden.

Unsere Reporterin Lea Wagner hat sich in Kassel umgehört, was die Bürger von Burhern aus Buffalowürmern oder Brot aus Insektenmehl halten.

 

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