Tag der seltenen Krankheiten

Am 21.03.2018 veröffentlicht

Circa vier Millionen Menschen in Deutschland fühlen sich schlecht, rennen mit ihren Symptomen von Arzt zu Arzt und keiner findet etwas. Nach Jahren ist erst klar, dass der Patient an einer seltenen Krankheit leidet. Am 28. Februar ist der Tag der seltenen Erkrankungen. Auch Michaela aus Bebra hat eine extrem seltene Immunschwäche. Was das für ihren Alltag bedeutet und welche Odyssee sie hinter sich hat, zeigt Ihnen Jakob Paßlick.

Hier unsere Liste der seltesten Krankheiten:

Syringomyelie - Hohlraum in der Wirbelsäure, der sich mit Flüssigkeit füllt und das Rückenmark verdrängt - Betroffene leiden unter diffuse Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder Nervenlähmungen - Ursache können Entwicklungsstörungen, ein Tumor, Verletzungen oder Entzündungen sein Dancing-Eyes-Syndrom - Ruckartiges Zucken von Augen, Beinen und Armen - tritt bei Kindern zwischen 1 und 3 Jahren auf - häufig in Zusammenhang mit einem Tumor - Mediziner vermuten, dass der Körper bei der Bekämpfung des Tumors gesunde Gehornzellen angreift Progeria adultorum - Zu frühes und schnelles Altern (meist ab dem 30. Lebensjahr) - durch einen Gendefekt verursacht - körperliche und geistige Auswirkungen - frühes Sterben (mit kaum 50 Jahren) Kleeblattschädel-Syndrom - seltene Fehlbildung des Kopfes (von vorne betrachtet sieht der Schädel wie ein dreiblättriges Kleeblatt aus) - Betroffene haben keine hohe Lebenserwartung - die Fehlbildung kann aber chirurgisch behandelt werden Sklerodermie - schmerzhafte Erkrankung, bei der sich der gesamte Körper verhärtet - Entzündung des Körpers, bei der an unpassenden Stellen ein Überschuss an Kollagen abgelagert werden - Haut und Organe verhärten sich und sorgen für Schmerzen und Lähmungen mit tödlichem Ausgang
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