Tierischer Kindergarten: Bruchköblerin päppelt Storchenbabys auf

Am 20.06.2018 veröffentlicht

Ohne die Hilfe von Claudia Kaul hätten die Storchenbabys wahrscheinlich nicht überlebt. Weil der Storchenvater von einem Auto überfahren worden ist, kümmert sich jetzt die Bruchköblerin um den gefiederten Nachwuchs.

Einen Vater haben die knapp drei Wochen alten Storchenbabys nicht mehr, dafür gleich zwei Mamas. Weil die Storchenmutter die Kleinen nicht alleine hätte ernähren können, kümmert sich jetzt Ersatzmama Claudia Kaul um die Halbwaisen. Auf ihrem Pferdehof in Bruchköbel-Roßdorf werden die drei aufgepäppelt. Für die 43-Jährige ist die Aufzucht ein besonderes Erlebnis: "Storche fand ich von Anfang an als kleines Kind schon toll und diese Gelegenheit, das mal zu erleben, ist ein Geschenk!"

Kein leichter Job für Claudia Kaul

Ersatzmama für Storchenbabys sein ist dabei alles andere als einfach. Alle zwei Stunden müssen die kleinen Küken gefüttert werden, am liebsten essen sie frisches Hühnchen. Viel Arbeit für die Bruchköblerin: "Das ist schon einiges, sauber machen, einer muss auch Medikamente bekommen. Die kriegt er dann immer noch vor dem Essen und zum Essen." Noch drei Wochen lang bleiben die Kleinen auf dem Hof von Claudia Kaul, dann heißt es Abschied nehmen. In der Fasanerie in Hanau sollen die Störche in Zukunft leben.

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