Tipps zum Vogel-Füttern: Insektensterben führt zu Nahrungsmangel

Am 07.01.2019 veröffentlicht

Der Nahrungsmangel für unsere heimischen Vögel ist allgegenwärtig: Nicht zuletzt das Insektensterben hat dazu geführt, dass 80 Prozent der natürlichen Nahrung abhandengekommen ist. Der Klimawandel setzt die Wildvögel zusätzlich unter Druck. Wie Sie den Tieren helfen können, zeigt Ihnen unser Reporter Andreas Schopf im Videobeitrag.

Der hessische Naturschutzbund rät mittlerweile dazu, Vögel das ganze Jahr über durchzufüttern. Bestenfalls geschieht das mit einem Silo, in dem frisches Futter automatisch nachrieselt. Ein traditionelles Vogelhaus mit großer Schale eignet sich eher weniger, da dieses durch Vögel schnell zugekotet wird.

Mit diesen einfachen Tipps ist den Wildvögeln schnell geholfen

Ebenfalls sinnvoll ist die Anbringung von Meisenknödeln in einem Drahtgestell. Ein Plastiknetz birgt die Gefahr, dass die Vögel das Plastik verschlucken. Für die Fütterung eignen sich besonders Haferflocken. Im besten Falle nicht zu viel davon, da sich in den Flocken früher oder später Keime ansammeln. Brot eignet sich nicht für die Fütterung von Wildvögeln, da es im Magen der Tiere aufquillt.

 

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