Kassiererin bedankt sich: Wie Ulrike Schwerdhöfer den Krebs besiegte

Am 11.10.2018 veröffentlicht

Für Ulrike Schwerdhöfer wäre es unvorstellbar nicht mehr zur Arbeit gehen zu können. Umso heftiger traf sie die Diagnose Brustkrebs. Die 69-Jährige suchte die Ablenkung im Job, wurde währenddessen als "Freundlichste Kassiererin Deutschlands" ausgezeichnet und besiegte den Krebs. Nun ist sie dankbar für die Menschen, die sie unterstützt haben.

Trotz ihrer Krankheit und obwohl Ulrike eigentlich seit vier Jahren in Rente ist, arbeitet sie. Sogar während ihrer Chemotherapie. Irgendwann fasst sie ihren Mut und sagt es ihren Kollegen. "Wenn die gesagt hätten, ich darf nicht mehr kommen, dann wäre ich in ein Loch gefallen. In ein richtig tiefes Loch", erklärt Schwerdhöfer. Doch es kam ganz anders. Die Unterstützung, die sie seitdem bekommt, ist unglaublich. "Sowas habe ich noch nie erlebt. Die Geschäftsleitung stand immer hinter mir." Wenn sie einen Termin zur Behandlung oder Therapie hatte, wurden ihre Arbeitstage gewechselt. Sie sagt von sich, dass es das schönste Geschenk war, wenn sie arbeiten durfte.

Die 69-Jährige strahlt eine unglaubliche Lebenskraft und Freude aus. "Ich habe so gerne mit Leuten zu tun. Ich freue mich, wenn ich jeden sehe." Die Kunden sind für sie längst schon eine Art Familie geworden. Eine Familie, die sie gebraucht hat um während der aggressiven Krebsbehandlung abzuschalten und sich auf etwas ganz anderes konzentrieren zu können. Mittlerweile gilt der Krebs als besiegt, sollte er in den nächsten fünf Jahren nicht zurückkehren, gilt er endgültig als geheilt.

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