Uniklinik Frankfurt nach Keim-Fund in der Kritik

Am 21.03.2018 veröffentlicht

Drei schwerkranke Patienten in der Frankfurter Uniklinik sterben, sie waren mit einem gefährlichen Keim belastet. Nun der Vorwurf: Das Krankenhaus habe Bescheid gewusst, dass ein Patient den Keim in sich trägt - die Klinik habe ihn wohlmöglich nicht richtig isoliert.

Wie kann ich mich vor Keimen schützen?

1. Hände desinfizieren
Erreger werden meistens von Hand zu Hand oder über Kontaktflächen übertragen. In jedem Krankenhaus gibt es Spender mit Desinfektionsmittel. Verreiben Sie mindestens 3ml Flüssigkeit so lange in der Hand, bis sie trocken ist. Wichtig ist, alle Stellen und auch die Zwischenräumen der Hände einzureiben.

2. Vorsicht bei Schnupfen und Husten
Keime siedeln sich in der Nase, im Rachen und in den Atemwegen an. So können sie übertragen werden, wenn Menschen husten oder niesen (Tröpcheninfektion). Achten Sie deshalb darauf, dass Sie im Krankenhaus möglichst wenig husten und niesen. Und wenn sie niesen müssen, niesen Sie lieber in die Armbeuge als in die Hand und lassen Sie keine Taschentücher herumliegen, sondern entsorgen Sie sie ordnungsgemäß.

3. Abstand halten
Verzichten Sie im Krankenhaus auf zärtliche Berührungen und Händehalten. Fragen Sie bei Bedenken das Krankenhauspersonal, welche Berührung eine vorherige Desinfektion erforderlich macht.

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