Verkleidet am Steuer: Was Sie in der Faschingszeit dürfen und was nicht

Am 21.02.2019 veröffentlicht

Die Verkleidung gehört zu Fasching wie der Kreppel oder die Büttenrede. Doch darf man sich maskiert ans Steuer setzen? Unsere Reporterin Sarah Thömmes hat es ausprobiert.

Die Narrenzeit wird regiert von bunten Kostümen und skurrilen Verkleidungen. Auf Festen in ganz Hessen feiert das Fastnachtsvolk. Wer dorthin mit dem Auto fährt muss aufpassen. 

"Wer in der Karnevalszeit vermummt fährt, [...] der muss mit einem Bußgeld rechnen - und das beträgt 60 Euro", erklärt Manuela Türoff vom ADAC in Frankfurt. Alles, was die wesentlichen Gesichtsmerkmale verdeckt, ist verboten. Augen, Nase und Mund müssen immer frei sein. Auch für den Fall, dass man auf dem Weg zum Fastnachtsumzug geblitzt wird. Denn sonst droht nicht nur eine Geldstrafe, sondern die Behörde kann einen auch noch dazu verdonnern, bei jeder Fahrt ein Fahrtenbuch zu führen - auch außerhalb der Faschingszeit. Wer das nicht macht, muss bis zu 100 Euro bezahlen. Leichte Schminke im Gesicht ist jedoch erlaubt. 

Zudem darf die Verkleidung weder die Sicht noch das Gehör beeinträchtigen. Deswegen lieber Finger weg von Perücken und überdimensionalen Brillen. Denn beeinträchtigt das Kostüm die Wahrnehmung, kann die Versicherung im Falle eines Unfalls verweigern den Schaden zu übernehmen. Dann doch lieber ohne Verkleidung - das kostet nichts und ist sicherer. 

Empfohlene Kanäle