Totschlag an Säugling: Prozessauftakt zum Babymord in Viernheim

Am 10.01.2019 veröffentlicht

Die Beschuldigte aus Mannheim soll ihr eigenes Baby getötet und in einem Waldgebiet hinter dem Waldfriedhof, nahe der Autobahn 6 bei Viernheim abgelegt haben. Am Donnerstag begann der Prozess gegen sie im Darmstädter Landgericht.

Beschuldigt wird die 32-jährige Mannheimerin ihr Baby im April 2017 getötet und die Leiche in einer Tasche im Viernheimer Wald abgelegt zu haben. Die Knochen des Babys wurden von einem Pilzsammler gefunden. Die Beschuldigte soll zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sein, denn laut einem vorläufigen psychiatrischen Gutachten soll eine paranoide Schizophrenie vorliegen.

Erste Anzeichen zu einer Erkrankung soll es, laut Staatsanwaltschaft, bereits in Ihrer Jugend gegeben haben. Über eine dauerhafte Unterbringung der Beschuldigten hat nun das Landgericht zu entscheiden. Angesetzt sind weitere Prozesstermine. Das Urteil  wird Ende Januar erwartet.

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