Großes Vogelzählen: Von A wie Amsel, bis Z wie Zilpzalp

Am 10.05.2019 veröffentlicht

Am Wochenende ist es wieder soweit: Zum 15. Mal werden deutschlandweit Vögel in Gärten, Grünanlagen und Parks erfasst. Mit der größten wissenschaftlichen Mitmachaktion Deutschlands wird überprüft, wie sich der Bestand der Vögel verändert hat. Bei der Zählung ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf die Bevölkerung angewiesen.

So können Sie mitmachen: Von einem ruhigen Platz im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 11. Mai, von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115) oder einfach im Internet auf der Aktionsseite des NABU gemeldet werden. Meldeschluss ist der 20. Mai. Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab heute abrufbar und können mit Werten aus den vergangenen Jahren verglichen werden.

Weniger Insekten gleich weniger Vögel?

Genau das gilt es mit der „Stunde der Gartenvögel“ aufzuklären. Jedes Jahr hat seine ganz eignen Kombination von Faktoren, die sich auf die Vogelwelt auswirken. Wetterereignisse, Krankheiten, Änderungen in der Bewirtschaftung von Flächen und die Verfügbarkeit von Futter wechseln von Jahr zu Jahr und können großen Einfluss auf den Bruterfolg und die Überlebenschancen der einzelnen Vogelarten haben.

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