Schärfere Waffengesetze?: Roland K. und Stephan E. waren beide im Schützenverein

Am 25.07.2019 veröffentlicht

Zwei Verbrechen haben Hessen in den letzten Wochen erschüttert und für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Anfang Juni wurde der Regierungspräsident Walter Lübcke auf der Terrasse seines Hauses erschossen. Am Montag schoss ein 55-Jähriger in Wächtersbach auf einen Eritreer. Danach brachte er sich selbst um. Die Taten haben eine Gemeinsamkeit: Beide Täter waren Mitglieder im Schützenverein.

Nicht zuletzt deswegen ist die Diskussion um ein schärferes Waffengesetz erneut entfacht worden. Laut Roman Grafe, Sprecher der Initiative "Keine Mordwaffen als Sportwaffen", sei es hierzulande "ein Kinderspiel", an eine scharfe Waffe zu kommen.

Schützenvereine hingegen sind sich der enormen Verantwortung bewusst. Der Schütze aus Wächtersbach, Roland K., sei ein guter Schütze gewesen und habe auch einige Meisterschaften gewonnen, erzählt uns Hans-Georg Jost, der Vorsitzende seines Schützenvereins.

Unsere Reporter Lucia Voßbeck-Elsebusch und Andreas Schopf haben nachgefragt und sich über das Waffenschutzgesetz schlau gemacht. 

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