Waldkunstpfad in Darmstadt: Symbiose aus Kultur und Natur

Am 09.08.2018 veröffentlicht

Ein Schiff, zusammengesetzt aus Steinen und Knochen, ein sieben Meter hoher Aussichtstempel oder ein 70 Meter langes, rotes Astgemälde ganz in Rot: Der internationale Waldkunstpfad in Darmstadt lädt die Besucher am Samstag, zu einem knapp drei Kilometer langen Rundgang im Forstrevier am Böllenfalltor ein.

23 Künstler aus neun verschiedenen Ländern haben sich an der diesjährigen Ausgabe beteiligt. „Als Kulturanthropologin ist Kulturaustausch für mich einfach ein sehr wichtiges Thema“, erzählt Ute Ritschel, Kuratorin des internationalen Waldkunstpfades.

Unter dem diesjährigen Leitthema  „Kunst Ökologie“ soll eine Symbiose zwischen Kultur und Natur geschaffen werden und dabei ökologische Veränderungen und Prozesse in der Natur demonstriert werden. Gleichzeitig möchte Kuratorin Ritschel auch zum Nachdenken anregen: „Ökologie ist das Thema unserer Zeit. Es ist ganz wichtig, dass sich Menschen damit auseinandersetzen - gerade hier im Wald “, betont Ritschel.  

In diesem Jahr ist der Pfad auch erstmalig digitalisiert: Durch QR-Codes an den Kunstwerken können Besucher zusätzliche Informationen abrufen und die Tour mit einem Audio-Guide durchlaufen.

Öffentliche Führungen Waldkunstpfad finden vom 12.8. bis 23.9.2018 jeden Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr statt.

Die Teilnahme kostet pro Person 5,– EUR.

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