Ruf nach Corona-Hilfen: Event-Branche sieht rot

Am 08.09.2020 veröffentlicht

Sie haben die Krise zuerst gespürt und sie werden wohl noch am längsten mit ihr zu kämpfen haben: Die Event-Branche. Denn ohne große Messen, Konzerte und Tagungen sind viele Techniker und Messebauer so gut wie arbeitslos. Auch Peter Dressel und sein Unternehmen aus Weiterstadt kam ins Schleudern – gut, dass er ein zweites Standbein hat. Annabelle Wohlrath und Benjamin Holler berichten.

In der Veranstaltungswirtschaft arbeiten bundesweit rund eine Millionen Menschen. Zehntausende Firmen sollen durch die Corona-Krise gefährdet sein. Dazu gehören Catering-Unternehmen und Event-Dienstleister, aber auch die Künstler und viele freie Mitarbeiter, die nur Projektweise beschäftigt sind.

Unter dem Motto "Alarmstufe rot" wird zu einer Großdemonstration am 9. September in Berlin aufgerufen. Der Verbund aus verschiedenen Branchen-Initiativen fordert unter anderem flexiblere Kurzarbeiterregelungen, außerdem eine Ausweitung der Corona-Hilfen.

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