"Tsunami im Kopf": Max Sprenger kämpft sich ins Leben zurück

Am 05.04.2019 veröffentlicht

Nach einer massiven Hirnblutung erkämpft sich der 18-jährige Max Sprenger den Weg ins Leben zurück. Darüber hat er ein Buch geschrieben. "Tsunami im Kopf" lautet das Buch, das nicht nur zur Selbsttherapie gedacht war, sondern auch anderen Mut machen soll.

Und plötzlich war alles anders: Im Urlaub hat Max Kopfschmerzen - schnell wird klar: Er hat eine massive Hirnblutung. Doch der 18-Jährige kämpft sich zurück ins Leben. Darüber hat er sein Buch „Tsunami im Kopf“ geschrieben - es war nicht nur zur Selbsttherapie gedacht war, sondern soll anderen Mut machen.

Im Video erzählt Max seine Geschichte

Das Locked-in-Syndrom bezeichnet einen Zustand, in dem ein Mensch sich meist nur noch über die Augenbeweglichkeit verständigt. Das heißt, dass betroffene Personen alles hören, aber meist nur mit einem Augenzwinkern antworten können. Zu den neurologischen Ursachen zählen Schädigungen in verschiedenen Hirnregionen, die nach einer Thrombose entstehen können.

Patienten fühlen sich in ihrem Körper gefangen

Für die meisten Patienten ist dieser Zustand eine psychische Belastung. Sie fühlen sich in ihrem eigenen Körper gefangen. Mit Psycho- und Physiotherapie sowie Ergotherapie soll die Person langsam wieder an die Selbstständigkeit geführt werden. Gewöhnlich werden Schluckfähigkeit und Sprechfähigkeit durch Hilfe von Logopäden teilweise oder auch komplett wiederhergestellt.

Es ist schwer zu sagen, wie lange das Syndrom anhält – bei Max Sprenger war es ein Wunder: sein Zustand dauerte nur drei Monate. Wie er heute mit seinem Schicksal umgeht, sehen Sie im Video von Tim Kirschsieper.

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