Revision verworfen: Lebenslängliche Haftstrafe für Ali B. ist rechtskräftig

Am 12.05.2020 veröffentlicht

Weil Ali B. die 14-jährige Schülerin Susanna vergewaltigt, erwürgt und ihre Leiche in einem Erdloch verscharrt hatte, wurde er im Juli 2019 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Sein Verteidiger hatte damals Revision gegen das Urteil eingelegt, heute hat der Bundesgerichtshof die Revision verworfen und das Urteil als rechtskräftig eingestuft.

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass Ali B. das 14-jährige Mädchen nachts im April 2018 in Wiesbaden erst vergewaltigte und dann erwürgte, um sie so an einer Strafanzeige zu hindern. Nach der Tat floh Ali B. in den Irak, wo er von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen, an Beamte der Bundespolizei übergeben und anschließend nach Deutschland rückgeführt wurde. Die Leiche des Mädchens war am 6. Juni 2018 in einem Erdloch in der Nähe von Bahngleisen in Wiesbaden gefunden worden.

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