Therapiehund getötet: MS-Kranke trauert um Collie Aiko

Am 30.09.2019 veröffentlicht

Manche Geschichten sind so grausam, dass man sie kaum fassen kann: Im Wiesbadener Ortsteil Auringen musste Martina Stahl mit ansehen, wie ihr zehnjähriger Hund Aiko mit einem gezielten Stich ins Herz getötet wurde. Bei dem Collie handelte es sich um einen Rettungs- und Therapiehund, der in Kindergärten und Krankenhäusern eingesetzt wurde.

Martina Stahl beschuldigt einen 21-jährigen Mann aus ihrem Ort. Er soll dem Tier gezielt im Gebüsch aufgelauert und es vor ihren Augen getötet haben. Der junge Mann soll sich schon lange an dem Collie gestört haben, der Hund sei oft ohne Leine unterwegs gewesen. Tierschützer haben nun online eine Petition gestartet, die eine Verschärfung des Tierschutzgesetzes fordert. Über 2.600 Menschen haben diese Petition bereits unterzeichnet. (Stand 30. September 2019)

Unser Reporter Andreas Schopf hat die 55-Jährige besucht und mit ihr über ihren tragischen Verlust gesprochen.

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