Ortstermin in Wiesbaden-Erbenheim: Ali B. kehrt an den Tatort im Mordfall Susanna zurück

Am 27.03.2019 veröffentlicht

Im Mordprozess um die getötete Schülerin Susanna aus Mainz hat der mutmaßliche Täter Ali B. am Tatort gezeigt, wo er mit der 14-Jährigen in der Nacht ihres Todes war. Bei dem Ortstermin des Wiesbadener Landgerichts ging der 22-jährige irakische Flüchtling am Mittwoch mit dem Vorsitzenden Richter und weiteren Prozessbeteiligten die Strecke in der Nähe einer Bahnlinie ab.

Dort soll es erst zum Geschlechtsverkehr mit Susanna gekommen sein. Danach soll Ali B. die 14-Jährige umgebracht haben. Die Leiche des Mädchens war am 6. Juni 2018 in einem Erdloch neben der Bahnstrecke nahe des Wiesbadener Stadtteils Erbenheim gefunden worden. Ali B. hatte vor Gericht zugegeben, Susanna in der Nacht zum 23. Mai 2018 getötet zu haben. Den Vorwurf der Vergewaltigung wies er zurück. Der Ortstermin fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Mehrere Polizisten sicherten auch mit Hunden das Gebiet ab. Ali B. war in Handschellen vor Ort und wurde die gesamte Zeit von einem Polizisten am Arm gehalten.

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