Weniger Krebsvorsorge: Frauen ab 35 nur noch alle drei Jahre zur Kontrolle

Am 21.01.2020 veröffentlicht

Frauen ab 35 Jahren können ab sofort nur noch alle drei Jahre einen Abstrich zur Krebsvorsorge machen lassen. Die Neuregelung der Vorsorgeuntersuchung trifft stellenweise auch auf Unverständnis. So z.B. bei der Wiesbadenerin Sabrina Scherbarth, die im Alter von 34 Jahren die Diagnose Gebärmutterhalskrebs bekam. Wir haben sie getroffen und mit ihr über die Änderung gesprochen.

Hintergrund der verlängerten Abstände ist der, dass die meisten Frauen sich mit dem sogenannten HPV-Virus in ihren 20ern oder als Teenager anstecken. Frauen Mitte, Ende 30 haben dieses Virus laut der Wiesbadener Gynäkologin Sheila de Liz schon gehabt. Demnach seien Abstriche im fortgeschrittenen Alter nicht mehr jedes Jahr notwendig. Die jährliche generelle Kontrolle beim Frauenarzt sei aber natürlich trotzdem nach wie vor notwendig.

Mehr Informationen gibt es im Videobeitrag unserer Reporterin Lisa Uriel.

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