Greenpeace vor Landtag: Kritik an grünem Verkehrsminister

Am 01.10.2020 veröffentlicht

Die Umweltorganisation Greenpeace protestierte heute vor dem hessischen Landtag in Wiesbaden gegen die geplante Rodung im Dannenröder Forst. Als Zeichen hatte die Umweltorganisation einen sechs Meter langen Stamm aus dem Wald dabei.

"Der Baum aus dem Dannenröder Forst steht symbolisch für die Zerstörung der Natur im Kontext veralteter Verkehrspolitik", teilte Alex Wenzel von Greenpeace Frankfurt mit. Für die Grünen sei der Dannenröder Forst eine Zwickmühle, sagte Eva Walther von Greenpeace. Sie könnten jetzt zeigen, wie grün sie noch seien, und ihre verbal bekundete Umweltliebe durch Handeln unter Beweis stellen. Für den Weiterbau der Autobahn 49 in Mittelhessen wird heute angefangen zu roden. Gegen das Verkehrsprojekt, für das Bäume im Dannenröder Forst bei Homberg/Ohm sowie im nahe gelegenen Herrenwald gefällt werden sollen, protestieren Umwelt- und Klimaschützer mit Waldbesetzungen. Die A49 soll nach dem Lückenschluss Kassel und Gießen miteinander verbinden.

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