Unwetter verzögert Luftbrücken-Gedenken: Rosinenbomber sitzen in Erbenheim fest

Der für Mittwoch geplante Start der "Rosinenbomber" in Wiesbaden-Erbenheim wurde aufgrund des schlechten Wetters ausgebremst. Urprünglich sollten die Propellerflugzeuge am Vormittag Richtung Faßberg in Niedersachsen abheben und am 15. und 16. Juni Berlin überfliegen. 

Am Pfingstmontag lieferten die "Rosinenbomber" eine historische Show in Wiesbaden, wo sie nun festsitzen. Sie erinnern an die Berliner Luftbrücke von 1948. Mit mehr als 270.000 Flügen versorgten Briten und Amerikaner von Juni 1948 an die damals gut zwei Millionen Einwohner West-Berlins. Zuvor hatte die Sowjetunion Straßen, Schienen und Wasserwege sperren und Strom abschalten lassen. Die Luftbrücke für das eingeschlossene West-Berlin brachte die Wende. "Die Luftbrücke war ein einmaliges Zeichen der Völkerverständigung - wir bringen sie zurück", sagt Thomas Keller Vorsitzender des Fördervereins Luftbrücke Berlin 70 gegenüber der Deutschen Presseagentur. 

Es ist unklar, ob im Laufe des Tages eventuell noch eine oder mehrere Maschinen abheben können.

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