Busunglück in Wiesbaden: Handball-Legende erliegt Verletzungen

Am 21.11.2019 veröffentlicht

Nach dem schweren Busunfall am Wiesbadener Hauptbahnhof ist ein Mann an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Tote ist die Handball-Legende Horst Bundschuh. Das berichtet die Handballspielgemeinschaft (HSG) Breckenheim, Wallau und Massenheim. Die Trauer in der Region ist groß.

"Ein kleiner Mann mit großem Herzen", heißt es auf der Instagram-Seite des Vereins. Dort trauern Freunde und Vereinsmitglieder um den früheren Handball-Star.

Am Donnerstagnachmittag ist ein Linienbus über eine mehrspurige Straße gefahren, hat anschließend einen zweiten Bus gegen ein Haltestellen-Häuschen geschoben und ist erst dann zum Stehen gekommen. 23 Menschen wurden verletzt, 19 von ihnen kamen in ein Krankenhaus, berichtet die Feuerwehr Wiesbaden. Dort starb ein 85 Jahre alter Mann, der an der Haltestelle wartete und von dem Linienbus gegen das Wartehaus gequetscht wurde.

Zur Unfallursache konnte sich die Polizei bisher noch nicht äußern, einen medizinischen Notfall beim 65 Jahre alten Busfahrer schließt sie jedoch nicht aus.

Großaufgebot der Einsatzkräfte 

Bei einem Bus war der Tank aufgerissen. Es seien große Mengen Kraftstoff ausgetreten, die aufgefangen wurden. Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit insgesamt knapp 30 Fahrzeugen und über 80 Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen dauerten laut Polizei am Abend noch an. Ursache könne ein technischer Defekt, menschliches Versagen oder eine Kombination aus beidem sein, sagte ein Sprecher.

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