Die Grünen-Spitzenkandidaten betonen ihre Unabhängigkeit im Wahlkampf

Unabhängig und selbstständig: Hessens Grüne rüsten sich für Wahlkampf

Es ist nicht mehr lange hin bis zur Landtagswahl im Oktober. Die Parteien bereiten sich allmählich auf den Wahlkampf vor - und die Grünen zeigen sich selbstbewusst.

"Wir sind nicht Schwarz-Grün, nicht Rot-Grün, nicht Rot-Rot-Grün und nicht Jamaika", erklärt Priska Hinz am Montag im Hessischen Landtag. Damit spielt die Spitzenkandidatin der Grünen darauf an, dass ihre Partei eigenständig auftreten möchte und sich nicht hinter einer großen Partei verstecken müsse. Im Wahlkampf solle nicht mehr für eine Koalition mit der CDU geworben werden.

Der zweite Spitzenkandidat, Tarek Al-Wazir, spricht die Pläne zwar nicht so offen aus, dennoch zeigt auch er sich selbstbewusst: "Wir sind als hessische GRÜNE eine vernünftige Partei, wir sind das Gegenbild zu den Trumps und Seehofers dieser Welt. Wir wollen gestalten, weil wir in der Regierung wirklich gezeigt haben, dass wir Sachen verändern können".

Spitzenkandidaten auf Reisen

Die Grünen wollen sich neben einer Verkehrswende für bessere Betreuungsmöglichkeiten, bezahlbaren Wohnraum und Vielfalt einsetzen. Um dafür zu werben, reisen Hinz und Al-Wazir ab September zu rund 400 Terminen in ganz Hessen.

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