"Bedrohung ungebrochen hoch!": Verfassungsschutzbericht vorgstellt

Am 26.07.2018 veröffentlicht

Ob Rechtsextreme, Linksextreme oder religiöse Extremisten: Der Verfassungsschutz arbeitet ununterbrochen daran, eine Bedrohung für Hessen möglichst niedrig zu halten. Die größte Gefahr für die Sicherheit in Hessen geht nach Einschätzung von Innenminister Peter Beuth weiterhin von Islamisten aus. "Die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus ist real", warnte der CDU-Politiker in Wiesbaden bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes.

Neben Dauerthemen wie islamistischer Terror oder Rechtsextremismus beobachten die Verfassungsschützer unter anderem auch die so genannten Reichsbürger, die die staatliche Ordnung der Bundesrepublick und seine Institutionen nicht anerkennen und sich oft selbst bewaffnen. Beim hessischen Verfassungsschutz sind im vergangenen Jahr mehr Rechtsextremisten aktenkundig gewesen als noch 2016. Insgesamt leben nach Angaben des Verfassungsschutzes etwa 13.500 Extremisten in Hessen. Um sie noch besser bekämpfen zu können, möchte das Landesamt für Verfassungsschutz kommendes Jahr doppelt so viele Mitarbeiter haben wie noch im Jahr 2000.

Empfohlene Kanäle