Sauberes Wiesbaden: Unterwegs mit der Kippen-Kripo

Am 17.05.2019 veröffentlicht

Die Landeshauptstadt hat das Projekt "Sauberes Wiesbaden" ins Leben gerufen. Mehr Personal bei der Stadtpolizei ermöglicht nun Kontrollen, um ertappte Umweltsünder gleich zu bestrafen: 50 Euro kostet der unachtsam weggeworfene Kippenstummel.

Viel Aufklärung und gutes Zureden ist bei den Rauchern in den Städten gefragt. Schätzungen zufolge werden weltweit pro Jahr 4,5 Billionen Zigarettenstummel weggeschmissen. Ein echtes Umweltproblem. 

Das achtlose Wegwerfen einer Zigarette ist eine Ordnungswidrigkeit. Das Delikt hat sogar einen Namen: Unzulässige Abfallentsorgung! Und die wird geahndet. Wer seine Zigarettenstummel einfach auf den Bürgersteig schnippt, riskiert zum Beispiel  ein Verwarngeld in Höhe von 50 Euro. Dieses Verwarngeld wird häufiger fällig als gemeinhin angenommen. Die Verwarn- und Bußgelder sind nicht überall einheitlich geregelt. Jede Stadt oder Kommune legt das selber fest. Die Höhe des Bußgeldes hängt maßgeblich davon ab, wie groß ein Müllproblem in einer Stadt ist.

Unser Reporter Lucas Reichmann war bei solch einer Kontrolle in Wiesbaden vor Ort.

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