Von Wildeck nach Südafrika: Müll wird den Störchen auf ihrer Reise zur Gefahr

Am 20.08.2019 veröffentlicht

In den Werra-Auen bei Wildeck-Obersuhl haben Störche die perfekten Bedingungen, um sich auf ihre Reise gen Süden vorzubereiten. Ende August fliegen sie bis zu 10.000 Kilometer in wärmere Gefilde, weshalb sie sich vorher stärken müssen. Doch nicht überall auf ihrer Reise ist das Nahrungsangebot so ideal wie hier.

Die Störche fühlen sich in den Werra-Auen wohl: "Einmal haben wir hier in der Region die riesen Wiesenflächen, die so gemäht werden, dass der Storch genug Nahrung hat. Die werden nicht an einem Stück gemäht, sondern etappenweise. Die Hauptnahrung von den ganzen Störchen sind jetzt die Heuschrecken, Mäuse, Blindschleichen – alles, was er auf der Wiese findet," erklärt NABU Jugendwart Michael Gräf. Auf dem Weg in den Süden müssen die Störche allerdings Rast machen und landen oft auf Mülldeponien; dort ist nicht nur das Nahrungsangebot groß, sondern auch die Gefahr, dass die Störche Plastik essen und daran sterben. 

Unsere Reporterin Alex Pitronik hat mit Jugendwart Michael Gräf über das Problem gesprochen. Mehr dazu sehen Sie im Videobeitrag.

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