Offene Fragen im Wurstskandal: Ministerin schiebt Verantwortung auf Landkreis

Am 16.10.2019 veröffentlicht

Der Lebensmittelskandal um den Wursthersteller Wilke aus Twistetal war ein großes Thema im Umweltausschuss des hessischen Landtags. Verbraucherministerin Priska Hinz steht ordentlich unter Beschuss, und auch die Stimmung rund ums Werksgelände ist alles andere als gut.

Anfang Oktober sorgte der Wurstproduzent für Schlagzeilen, weil Listerien in seinen Produkten gefunden wurde, an denen mehrere Menschen starben. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen den Geschäftsführer wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.
Doch nach wie vor schweigt Wilke zu den katastrophalen Zuständen, die in deren Fleischwaren-Produktion aufgedeckt worden sind. Sie haben letztendlich zur Schließung des Betriebes geführt.

Verbraucherschutzministerin Priska Hinz werden nun vor dem Umweltausschuss schwere Versäumnisse vorgeworfen. Doch sie schiebt die Verantwortung weiter an den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Mehr dazu erfahren Sie im Videobeitrag von Tim Ellrich und Simone Elbing.

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