Bild: Fritz Demel

Verglebliches Engagement gegen Rodung: Polizei räumt Prostestcamp am Flughafen

In den frühen Morgenstunden begann die Polizei ein Protestcamp im Treburer Wald bei Zeppelinheim zu räumen. Aktivisten hatten hier seit mehreren Monaten gegen die Rodung des Waldes und den damit verbundenen Ausbau des Frankfurter Flughafens protestiert.

Mehrere hundert Polizisten sind am Dienstagmorgen für die Räumung des Treburer Wald angerückt. Die Aktivisten hatten hier seit Januar ein Protestcamp aus Baumhäusern, Hochsitzen und Zelten errichtet, um gegen den Ausbau der Anschlussstelle Zeppelinheim für das zukünftige Terminal 3 zu protestieren. In dem Waldstück unweit der A5 demonstrieren Aktivisten der Bürgerinitiativen aus Mörfelden-Walldorf und Trebur, die Umweltorganisation Robin Wood und andere Teilnehmer.

Überrascht waren die Protestierenden nicht von der Räumung. Sie riefen bereits in der Nacht via Twitter zur Unterstützung auf. Die Polizei erklärte in ihrer Pressemitteilung, dass es sich bei dem besetzten Waldstück um Eigentum der Fraport AG handelt. Damit die Fraport AG ihr Gelände im Treburer Wald betreten und nutzen kann, wurde die Räumung angeordnet.

 

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