Zu viel Dreck: "NiddaMan" zeigt Verunreinigung von Flüssen

Am 02.05.2018 veröffentlicht

Es ist eine erschreckend niedrige Zahl: Nur 8 Prozent unserer Gewässer sind sauber - auch die Nidda, die durch den Norden Frankfurts fließt, ist stark verunreinigt, wie das Forschungsprojekt "NiddaMan" zeigt.

Es sollten bald Lachse in der aufwendig renaturierten Nidda schwimmen, doch das war wohl zu voreilig - denn die Wasserqualität ist schlecht. Schuld sind wie immer die Menschen. Sie tragen zu viele Schadstoffe in die Flüsse, vor allem durch Industrie und Landwirtschaft. Bis 2027 sollen alle Gewässer die EU- Wasserrahmenrichtlinien erfüllen. Ein Ziel, das nicht erfüllt werden wird.

Eine Lösung dieses Problems könnte eine zusätzliche, vierte Filterung in Kläranlagen bieten. Damit würden Mikroschadstoffe wie Medikamente, Hormone und Industriechemie wirksam entfernt.

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