Saskia

Wie werde ich TV-Journalistin? Keine Ahnung – aber ich versuch´s einfach mal:
Schon in der Schule den Lehrern unangenehme Fragen stellen und mit den Konsequenzen klarkommen. Ein Pluskurs journalistisches Schreiben hübscht jedes Zeugnis auf. Die FAZ freut sich über junge Schreibwütige bei „Schule macht Zeitung“ – sich davon nicht abschrecken lassen. Erst Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder) studieren, sich unter die Juristen mischen, dann auf den Balkan flüchten und so tun, als ob man für´s Fernsehen arbeitet. Praktika und freie Mitarbeit bei lokalen Fernsehsendern in Bayern und Niedersachsen kommen gut. Journalistik mit Schwerpunkt Film und Fernsehen studieren und ein Praxissemester bei einer Produktionsfirma auf den Philippinen einlegen. Alles mitnehmen, was geht: Jugendmedientage, Dokumentation der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche auf Einladung der JugendMedienAkademie, Nachwuchsjournalistenförderung des MainzerMedienDisputs – der Fantasie dabei keine Grenzen setzen… Eine Hospitation bei einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt offenbart, dass sich personelle Homogenität in der Programmstruktur wieder spiegelt. Ein Praktikum in der Redaktion von RTL Hessen in Frankfurt zeigt, dass sich Forderung und Förderung nicht ausschließen. Wer sich anstrengt, der wird belohnt – mit proportional zum Stressaufkommen steigender Stressimmunität, mit Abwechslungsreichtum par excellence und als Sahnehäubchen obendrauf gibt´s Kollegen der Extraklasse mit dem Gütesiegel „sehr empfehlenswert“.